Was zur Hölle ist Staking?

Was ist staking?

Staking basiert auf dem Proof of Stake Konsensus (POS). Das Recht um Transaktionen zu validieren und eine Belohnung zu erhalten wird anhand der Anzahl Coins in der Wallet vergeben. Teilnehmer können also durch das Halten von Digitalen Assets damit Rewards gewinnen.

Proof of Stake

Eine Blockchain besteht aus Blöcken, worin alle Transaktionen gespeichert werden. Es kommen laufend neue Blöcke dazu, weil es immer mehr Transaktionen gibt, die abgespeichert werden müssen. Das Ganze kann man sich bildlich als Kette vorstellen, die kontinuierlich wächst.

Damit die Kette wachsen kann, müssen Teilnehmer der Blockchain Transaktionen gemeinsam validieren. Wenn Einigkeit (Konsensus) erreicht wird und Transaktionen somit validiert werden, dann entstehen neue Blöcke und die Kette wächst weiter.

Damit dies funktioniert müssen die Mehrheit der Teilnehmer der Blockchain sich einig sein. Damit wird verhindert, dass falsche Transaktionen in das System fliessen oder einfacher gesagt, Individuen bescheissen können.

Basieren alle Kryptowährungen auf Proof of Stake?

Es gibt unterschiedliche Konsenusverfahren. Bitcoin basiert auf dem Proof of Work (POW) Konsensus Verfahren. Dabei wird immer das Ganze Netzwerk für das Validieren von Transaktionen involviert, was sehr viele Ressourcen in Anspruch nimmt.

PoS ist in der Hinsicht bedeutend energieeffizienter als PoW. Bitcoin gilt daher als sehr energieintensive Blockchain bezeichnet.

Eine Liste der möglichen Kryptowährungen zum Staken findet ihr hier.

Passives Einkommen mit Staking

Mit Staking kann passives Einkommen generiert werden. Speziell für Leute, welche langfristig investieren (HODL) und nicht verkaufen wollen ist das eine attraktive Methode vom Zinseszinseffekt gebraucht zu machen.

Was sind die Risiken?

Digitale Assets, welche man für das Staking verwendet sind oftmals an eine Haltefrist gebunden. Auf Celscius muss man 24 Stunden warten (wenn HODL Mode aktiviert ist) und auf FTX sogar sieben Tage. Nur auf Kraken können die Kryptos innerhalb von Minuten freigeschaltet werden zum Transfer oder Verkauf. Es gibt noch unzählige andere Alternativen, wo ihr Coins staken könnt.

Wieso kann eine Wartefrist ein Problem darstellen? Es kommt ganz auf eure Strategie an. Wenn ihr kurzfristig auf Marktbewegungen reagieren wollt sind Haltefristen ungünstig und schränken euch ein.

Proof of Stake ist ein relativ neues Konzept im Vergleich zu Proof of Work. Neue Systeme sind fehleranfälliger, darum sollte dies auch berücksichtig werden.

Die Liste der Staking Anbieter ist gross und unterscheidet sich in Konditionen und Regeln. Dabei gilt es die beste Lösung für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

Zusammenfassung:

Staking ist eine wunderbare Möglichkeit das digitale Portfolio für sich arbeiten zu lassen während man schläft. Analog zu Dividenden ist die Vorgehensweise ähnlich.

Es ist aber wichtig, dass ihr eure Coins nicht einfach an den Ort bringt mit den besten Rewards. Oftmals müsst ihr für Staking eure Coins an eine Drittpartei anvertrauen. Dabei gilt zu beachten, not your keys not your coins.

Ich rate euch darum euer Portfolio aufzuteilen und niemals alles an einem Ort zu verwahren für Staking. Es kann immer passieren, dass ein Anbieter gehackt wird oder pleite geht.

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